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Jura Soyfer Edition 2010 Die neue Edition baut auf den bisherigen Editionen und Forschungen auf. Besondere Verdienste haben sich in diesem Zusammenhang Otto Tausig, Herbert Steiner, Werner Martin, Heinz Kommenda, der Thomas Sessler Verlag und vor allem auch Horst Jarka erworben. Die Bibliographie der deutschsprachigen Ausgaben im WWW: http://www.soyfer.at/deutsch/buchausgaben.htm Weltneuheit: Druck + Internet Die neue Soyfer-Edition bringt eine Weltneuheit mit sich: Es wird eine gedruckte Edition in vier Bänden, die seitenbezogen mit einem multimedialen vielsprachigen historisch-kritischen Kommentar verbunden sein wird, publiziert. Soweit ein Internet-Zugang vorhanden ist, wird mit der Werkausgabe ein Recht auf einen Code erworben, mit dem der Zugang zum Kommentar ohne zeitliche Beschränkung möglich sein wird. BuchkäuferInnen ohne Internet-Zugang bekommen gegen Entrichtung eines Aufpreises plus Versandgebühr den aktuellen Stand des Kommentars zugesandt. Etappen Die Ausgabe wird in Etappen erarbeitet. Die Edition 2010 wird einige Neuerungen mit sich bringen (zum Beispiel in der Strukturierung der Texte). Der Kommentar, der am 24.9.2010 präsentiert wird, wird erst ein Grundkommentar sein. Eine qualitative Erweiterung dieses Kommentars erfolgt bis zum 100sten Geburtstag am 8.12.2010 und ebenso sind einige konkrete Maßnahmen vorgesehen, um die noch verschollenen Texte aufzufinden.. Zum 100sten Geburtstag von Jura Soyfer wird eine Zwischenbilanz gezogen und die weitere Vorgangsweise festgelegt. Plurikultureller Zugang Eine Besonderheit wird der plurikulturelle Zugang sein. Erste Experimente dazu waren die Übersetzungen des „Vagabundenliedes“ in 34 Sprachen (Dokumentation in: http://www.inst.at/burei/CBand9.htm ) sowie der ersten Seite des Stückes „Der Lechner Edi“: http://www.soyfer.at/deutsch/symposion_kommentar2010.htm Kennzeichnend ist die Zusammenarbeit im Netzwerk, die von Wiss.Dir.Dr. Herbert Arlt koordiniert wird. Historisch-Kritischer Kommentar Die Besonderheit des Werkes von Jura Soyfer verlangt auch ein besonderes Herangehen im Falle des historisch-kritischen Kommentars. Angesichts der Umstände der Überlieferung, der Realität der Textvorlagen wurde versucht, auch eine eigene Methodologie für die deutschsprachige Ausgabe zu entwickeln. Die Kommentare in den Ausgaben zu den anderen Sprachen werden sich daher keineswegs auf Übersetzungen beschränken. Sie sollen einerseits darlegen, welches die Differenzen zur Originalübersetzung sind, andererseits sollen aber auch durch Symposien Schwerpunktthemen erarbeitet werden. Ziel ist, nicht nur die Besonderheiten geltend zu machen, sondern auch nach dem Verbindenden unter der Berücksichtigung einer sich verändernden Welt zu suchen. Multimedialität Der Kommentar im Internet bringt den Vorteil mit sich, dass nicht nur Fotos, sondern auch Hörspiele, Filme etc. eingebaut werden können. Das entspricht dem Werk Jura Soyfers, in und mit dem die „neuen Medien“ nicht nur rezipiert, sondern auch genutzt werden. Im Projektzusammenhang der Präsentation der Texte auf der Basis der Edition bedeutet das, dass die Texte nicht nur mit Lesungen, Aufführungen, Hörspielen präsentiert werden, sondern dass es auch neue Experiment der filmischen Auseinandersetzungen geben wird. Rechte: http://www.soyfer.at/deutsch/rechte.htm
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2010 |
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